03/17 | Kooperation zur Kostenbegrenzung bei Kombinationstherapien

Kombinationstherapien sind insbesondere bei der Krebsbekämpfung auf dem Vormarsch. Durch den auf die einzelnen Patienten zugeschnittenen Einsatz versprechen sie hohe Wirksamkeit, die allerdings auch mit einem hohen Preis bezahlt wird. Umso wichtiger ist es, für diesen Wachstumsbereich patientenfreundliche aber gleichermaßen preislich verbesserte Erstattungsmodelle zu finden. Zu diesem Zweck hat die GWQ eine Vereinbarung mit der Roche Pharma AG geschlossen, mit der die Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs durch den Wirkstoff Trastuzumab unter die Lupe genommen wird. So soll vor allem die Qualität der Abrechnungsdaten vor dem Hintergrund der Entwicklung zukünftiger Preismodelle untersucht werden.

Damit schafft die GWQ die Grundlage für die spätere Entwicklung von Erstattungskonzepten, die auf individuelle Behandlungsverläufe zugeschnitten sind. Das ist angesichts der stetig wie stark steigenden Arzneimitteltherapiekosten im Bereich der onkologischen Erkrankungen aus Sicht der GWQ und Kundenkassen ein zwangsläufiges Ziel – die Kooperation mit Roche ist ein erster Schritt in diese Richtung.


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