02/2020 | Kontaktvermeidung senkt Infektionsrisiko: GWQ fördert Videosprechstunden in der HzV


Mit Innovationsbereitschaft und Flexibilität bekämpfen die GWQ und ihre HzV-Kundenkassen die Ausbreitung des Corona-Virus und unterstützen so die sichere hausärztliche Versorgung. Alle Hausärzte im Hausarzt+ Vertrag der GWQ werden zusätzlich honoriert, wenn sie die Möglichkeit von Videosprechstunden vorhalten. Die telemedizinische Option trägt dazu bei, jeden unnötigen Kontakt in der Praxis zu vermeiden, und ist doppelt sinnvoll. Einerseits ist der Anteil der Versicherten aus Risikogruppen in der HzV besonders hoch, andererseits wird so auch das Infektionsrisiko für das Personal in den Arztpraxen weiter verringert. Finanziert wird das neue Angebot durch alle 41 gesetzlichen Betriebs- und Innungskrankenkassen, die am Hausarzt+ Vertrag teilnehmen. Aktuell wird der Vertrag von über 5.450 engagierten Hausärzten in 13 KV-Regionen umgesetzt.

Die zusätzliche Honorierung für das Angebot von Videosprechstunden hatte die GWQ schon zu Beginn des Jahres in Hausarzt+ integriert, um die Bereitschaft der Hausärzte für telemedizinische Lösungen zu wecken. Durch die Corona-Pandemie erhält die Regelung nun einen deutlich höheren Stellenwert: Wann und in welchem Umfang sie Videosprechstunden anbieten, entscheiden die Hausärzte selbst. Die technischen und organisatorischen Hürden dafür sind jedenfalls niedrig.

Die von der GWQ vertretenen Betriebs- und Innungskrankenkassen sind überzeugt, dass die aktuelle Corona-Krise die Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen aufzeigt und zu hoher Akzeptanz und Inanspruchnahme führen wird.


Zur Übersicht