10 Jahre Generikarabattverträge – eine GWQ-Erfolgsstory

Als die GWQ im April 2008 die ersten Rabattverträge für ihre Kassen meldete, hätte sich wohl niemand träumen lassen, welchen bedeutenden Kundennutzen dieses Segment in den nächsten 10 Jahren haben würde. In den Jahren 2008 bis 2011 dominierten die sogenannten Portfolio-Verträge die Rabattvertragslandschaft. Die GWQ schaffte es in dieser Zeit zu attraktiven Konditionen mit nahezu allen bedeutenden Generikaunternehmen zu kontrahieren. Daraus entstand mit ca. 27.000 PZN (Pharmazentralnummern) die seinerzeit größte Meldedatei für das Rabattmeldeverfahren. Die GWQ gestaltete in den Folgejahren auch die „Ausschreibungslandschaft“ entscheidend mit. So setzte die GWQ als erste “Kasse” ein „Wellenmodell“ um, um auch Mehrfach-Zuschläge vergaberechtlich sauber sehr frühzeitig anbieten zu können. Damit standen Versicherten der GWQ-Kundenkassen bereits vor Klärung der Zulässigkeit von Mehrfachzuschlägen vor der Vergabekammer des Bundes in der Apotheke drei Alternativen zur Verfügung. Seit 2010 hat die GWQ über 3.600 Fachlose für generische Wirkstoffe ausgeschrieben. Das Meldeverfahren reduzierte sich im Laufe der Zeit durch die Ablösung der Portfolioverträge durch exklusive Ausschreibungen und 3-fach Vergaben auf etwa 1/5 der ursprünglich gemeldeten Anzahl der PZN, die Rabatte stiegen dagegen im Zeitraum von 2010 bis 2017 etwa um den Faktor 6 an. Neben dem Abschluss und der Meldung der Verträge wickelt die GWQ auch die Abrechnung der Verträge für die Kassen ab. Um für die Kassen ein Höchstmaß an Transparenz und Sicherheit zu bieten, implementierte die GWQ als erste im GKV-System ein Treuhandverfahren, über das mittlerweile jährlich etwa 2000 Buchungen laufen. Ein umfassendes Controlling, Lieferung von Retaxdaten und andere unterstützende Maßnahmen zur erfolgreichen Umsetzung der Verträge runden das Angebot der GWQ ab.

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