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Jüngste GWQ-Analysen des anonymisierten Datenpools liefern Hinweise auf weitere Potenziale in der Versorgung von Versicherten mit Herzinfarkt bzw. Schlaganfall. Bei der Auswertung der medikamentösen Intervention relevanter Arzneimittelgruppen vor und nach der Hospitalisierung aufgrund eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles konnten für einige risikosteigernde Komorbiditäten Lücken in der Versorgung ein Jahr vor und nach der Hospitalisierung gefunden werden.
Ergebnisse im Überblick
Fazit
Die Ergebnisse deuten auf ein vorhandenes Präventionspotenzial als auch auf ein Potenzial zur Verbesserung der Versorgung der Patient:innen nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Insbesondere aus gesundheitsökonomischen Überlegungen sollte der Anteil von unbehandelten relevanten Komorbiditäten bei Herzinfarkt und Schlaganfall reduziert werden, da günstige und generische Arzneimittel in diesen Indikationen zur Verfügung stehen.
Relevante Komorbiditäten vor und nach Herzinfarkt/Schlaganfall
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