Gut informiert. Besser entscheiden.
Bleiben Sie auf dem Laufenden, wenn es darum geht, Versorgung gemeinsam besser zu machen.

Die Diskussion um neue medikamentöse Ansätze in der Alzheimer-Therapie zeigt: Eine frühzeitige und präzise Diagnose wird im Versorgungsalltag immer wichtiger. Genau hier setzt das vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt „VERF-AK“ an, das die GWQ gemeinsam mit der BARMER, der Universitätsmedizin Göttingen, der Universität Leipzig und den Berufsverbänden der Neurologen (BDN) und der Psychiater (BVDP) unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Jessen von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln realisieren. Die GWQ beteiligt sich an diesem Projekt in Vertretung für sechs Krankenkassen (SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, Heimat Krankenkasse, BKK24, VIACTIV Krankenkasse, Deutsche Bank BKK, energie-BKK) und vertritt deren Interessen und Belange.
Das Konzept: VERF-AK optimiert den Weg von der ersten Vermutung bis zur gesicherten Diagnose. Statt unstrukturierter Überweisungen etabliert das Projekt ein gestuftes Verfahren zwischen Hausarztpraxen und spezialisierten Demenzzentren. Durch den Einsatz strukturierter Fragebögen und eine vertiefte Anamnese lässt sich bereits in der Primärversorgung eine präzise Einschätzung treffen.
Das Ziel: Lange Wartezeiten für Patient:innen verkürzen, Spezialambulanzen entlasten und eine zielgerichtete Zuweisung im GKV-System sichern.

Vorbereitungen abgeschlossen – Die Praxis beginnt
Die konzeptionellen und vertraglichen Weichen für das Projekt sind gestellt: Das finale Vertragswerk steht und das positive Ethikvotum liegt vor. Damit ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen. Am 1. Juli 2026 ist VERF-AK planmäßig in die aktive Versorgungsphase in den teilnehmenden Regionen Köln und Göttingen gestartet.
Für die Partnerkassen der GWQ bietet das Projekt die Chance, frühzeitig valide Daten und Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie moderne Demenzversorgung strukturiert und wirtschaftlich sinnvoll gesteuert werden kann – eine wichtige Orientierung für zukünftige Versorgungsstrukturen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des G-BA.
Sie haben Fragen zum Projekt?
Dann schreiben Sie gern an: innovationsfonds@gwq-serviceplus.de
Bleiben Sie auf dem Laufenden, wenn es darum geht, Versorgung gemeinsam besser zu machen.