Generika: Komplettes Rabattvertragsmanagement


Mit über 35 Mrd. Euro in 2015 sind die Ausgaben für Arzneimittel weiterhin der zweitgrößte Kostenfaktor der GKV. Neben anderen Kostendämpfungsinstrumenten stellen Rabattverträge für Generika ein wichtiges und zudem besonders effektives Element zur Kostenbegrenzung bzw. -reduzierung dar. Der Erfolg ist dabei – anders als bei den übrigen sehr pauschalisiert angewandten Instrumenten zur Kostendämpfung – abhängig von beinflussbaren Faktoren. Diese setzen allerdings ein hohes Maß an Fach- und Marktkenntnis voraus. Für mittelständische Krankenkassen sind dabei drei Hürden zu überwinden.

  • Fehlende Marktanteile: Ausschließlich hohe Marktanteile sichern Topkonditionen und garantieren die Umsetzung der Rabattverträge im Markt.
  • Ressourcenintensität: Das Rabattvertragsgeschäft ist ressourcenintensiv. Vergabeverfahren, Meldung, Abrechnung und Controlling von Rabattverträgen sind ein hoch spezialisiertes und aufwändiges Geschäft. Der Auf- oder Ausbau kasseneigener personeller wie technischer Strukturen rechnet sich allerdings für viele Kassen nicht.
  • Expertenwissen: Es gibt wenige Unternehmen in Deutschland, die sowohl die Kombination aus pharmazeutischem Fachwissen, als auch die vergaberechtliche Expertise aufweisen. Die GWQ hat ein Team aus Apothekern & Juristen mit Ausschreibungserfahrung aus verschiedenen Kassensystemen und damit ein in der GKV einmaliges „Know-how“.