mentalis: Digitale Nachsorge bei psychischen Erkrankungen


Die Situation: Stationäre und teilstationäre Behandlungen sind für viele Versicherte mit psychischen Erkrankungen essenziell. Für einen nachhaltigen Behandlungserfolg ist jedoch eine direkt anschließende und individuell ausgerichtete Nachsorge notwendig. Diese ist bis heute längst nicht immer gewährleistet. Die sektorale Trennung erschwert eine reibungslose Anschlussversorgung, zudem sind die Behandlungskapazitäten nicht ausreichend und führen zu medizinisch problematischen Wartezeiten.

Die Konsequenz: Nach Ende der Behandlung kommt es wegen fehlender Nachsorge häufig zu einer Verschlechterung der Symptomatik. Bei fast einem Drittel aller Fälle führt das zur schnellen Rehospitalisierung. Das bedeutet eine enorme Belastung für Patienten und ihre Angehörigen und erfordert komplexe, teure und grundsätzlich vermeidbare Weiterbehandlungen.