Letzte Lebensphase: Palliativversorgung - Wichtig und lange unterschätzt


Die Versorgung in der letzten Lebensphase war lange kein Thema bei Reformanstrengungen, obwohl sie in doppelter Hinsicht von besonders großer Bedeutung ist. Einerseits stirbt rund die Hälfte der Menschen im Krankenhaus, obwohl der Großteil es vorziehen würde, in häuslicher, familiärer oder vertrauter Umgebung zu sterben. Andererseits verursacht die Versorgung in der letzten Lebensphase unverhältnismäßig große Ausgaben, wobei die Kosten mit der Nähe zum Tode immer stärker ansteigen. Der Grund ist nicht zuletzt der intensive Einsatz von lebenserhaltenden und lebensverlängernden Maßnahmen ungeachtet der Wünsche von Betroffenen und Angehörigen und ungeachtet der Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten.

Mit der „integrierten Allgemeinen Palliativversorgung“ (i-APV) hat die GWQ in enger Abstimmung mit ihren Kundenkassen und Leistungserbringern einen weiteren Baustein etabliert, ambulante Palliativversorgung in hoher Qualität noch mehr Patientengruppen zugänglich zu machen. Die Anfang 2018 eingeführte i-APV ist regional ausgerichtet und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Versicherten. In diesem immer wichtiger werdenden Themenfeld nimmt die GWQ damit eine absolute Vorreiterrolle ein. Damit hat die GWQ ein umfassendes Versorgungsmodell etabliert, das die Schwachstellen der Regelversorgung gezielt ausräumt, welche das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) aus dem Jahr 2015 nicht gewährleisten konnte.

Neben dem ergänzenden Angebot der i-APV bietet die GWQ ihren Kunden ein SAPV-Vertragsmanagement an. Damit unterstützt die GWQ ihre Kunden im Sicherstellungsauftrag der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), die seit 2007 Pflichtleistung der GKV ist und schafft Transparenz in die zersplitterte Vertragslandschaft.

 

Letzte Lebensphase: Unsere Produkte


SAPV-Vertragsmanagement

Seit 2007 gehört die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) zu den Pflichtleistungen der GKV. Ihr Ziel ist es, schwerstkranken Menschen mit ausgeprägtem Symptomgeschehen ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der häuslichen Umgebung zu ermöglichen und damit nicht erwünschte Krankenhauseinweisungen in der letzten Lebensphase zu vermeiden (...)

Zuhause gut versorgt am Lebensende

Die Situation: Palliativversorgung – Hohe Kosten, mangelnde Qualität. Jedes Jahr sterben in Deutschland in etwa 850.000 Menschen, rund 50 % von ihnen in Krankenhäusern. Das ist in zweifacher Hinsicht ein unhaltbarer Zustand. Einerseits haben die meisten Menschen den Wunsch zu Hause zu sterben (...)