03/17 | Erste Beitritte: "Spielend besser sehen!" trifft den Bedarf der Kunden

Mit dem Vertragsstart begann der Wachstumskurs: Seit dem 1. Mai 2017 können die GWQ-Kunden den Kindern ihrer Mitglieder durch das GWQ-Produkt „Spielend besser sehen!“ eine E-Health-basierte Ergänzungstherapie zur Behandlung der funktionalen Sehschwäche Amblyopie anbieten. Neun Aktionärskassen hatten die GWQ bei der Produktentwicklung unterstützt, nur wenige Wochen nach Vertragsstart haben schon 9 Kassen ihren Beitritt erklärt.

Überraschend ist das nicht: Gute Versorgungslösungen für Kinder sind für Kassen wie Versicherte gleichermaßen wichtig und hoch attraktiv. Die computergestützte Therapie von „Spielend besser sehen!“ verspricht nicht nur messbare Verbesserungen der Behandlungsergebnisse. Ein durchaus wichtiger Erfolgsfaktor ist die Tatsache, dass das Sehtraining am PC, Kernstück des Angebots, für die kleinen Patienten wirklich unterhaltsam ist. Die „Spielend besser sehen!“-Kassen zeigen damit, wie sie passende E-Health-Lösungen schon heute für ihre Versicherten verfügbar machen.

Bei Kindern mit Amblyopie liefern die Augen - meist ausgelöst durch frühkindliches Schielen - unterschiedliche Bilder ans Gehirn. Weil dort nur eines dieser Bilder verarbeitet wird, kommt es zu einer funktionellen Sehschwäche. Standardtherapie ist deshalb bislang die sogenannte Okklusion, das „Abkleben“ mittels eines Augenpflasters. Bei rund jedem Dritten der insgesamt 4 – 6 Prozent der Kinder mit dieser Erkrankung kommt es trotz Okklusionstherapie zu keiner Verbesserung mehr. „Spielend besser sehen!“ bietet daher eine augenärztlich betreute Ergänzung der Regelversorgung durch ein 90-tägiges tägliches Sehtraining. Die kleinen Patienten beschäftigen sich dafür am heimischen PC mit einem Computerspiel, während im Hintergrund ein spezielles Wellenmuster ihr Gehirn dazu stimuliert, das schwache Auge zu aktivieren.

„Spielend besser sehen!“ kombiniert die Stärken der fachärztlichen Versorgung mit den neuen Möglichkeiten von E-Health. Der Einsatz der digitalen Stimulationstherapie wird durch den behandelnden Augenarzt eingeleitet, der Eltern und Kinder einweist und den Therapieerfolg kontrolliert. Das Programm ist als Medizinprodukt zertifiziert, Datennutzung, Datenverwendung und Datenverarbeitung sowie der Datenaustausch zwischen Vertragspartnern und Fachärzten entsprechen den besonderen datenschutzrechtlichen Anforderungen für Krankenkassen.

„Spielend besser sehen!“ ist für alle Krankenkassen und ihre Versicherten seit dem 1. Mai 2017 verfügbar. Die Kassen selbst können die Extraleistung mit denkbar geringem organisatorischem Aufwand anbieten.


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