03/2022 | #HealthDataDive: Mit Health Data Analytic gegen Asthma oder Leukämie


Gemeinsam mit AstraZeneca Deutschland hat die GWQ vom 1. bis 3. Juni den hybriden #HealthDataDive Datathon in Hamburg veranstaltet. Mitarbeitende beider Unternehmen widmeten sich an drei Tagen in vier Challenge-Teams drei verschiedenen Fragestellungen rund um die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Asthma oder Leukämie. Dabei erfolgte eine gemeinsame Betrachtung von Real World Data und randomized controlled trial data mit Hilfe von Data Science, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz im Hinblick auf die gestellten Fragen.

Die abschließende Prämierung der präsentierten Lösungsansätze erfolgte durch die Jurymitglieder Alexandra Bishop, Country President, AstraZeneca Deutschland; Prof. Dr. Jonas Schreyögg vom Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und GWQ-Vorstand Dr. Johannes Thormählen. Gleich zwei Teams wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ein Team aus dem Themenbereich CLL/Leukämie und ein weiteres Team des Bereichs Respiratory/Asthma überzeugten mit ihren innovativen Datenanalysen, der klinischen Relevanz ihrer Ergebnisse sowie einem schlüssigen Konzept zur Übertragung in die Versorgungsrealität. Flankiert wurde das innovative Eventformat durch Keynotes, Gesprächsrunden und Coachings.

#HealthDataDive ist erst der Anfang
In der patienten- und wissenschaftsorientierten Nutzung von Gesundheitsdaten steckt ein enormes Potenzial zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Insbesondere das sektorenübergreifende Zusammenspiel von interdisziplinären Teams lässt große Entwicklungen erwarten. Mit dem Health Data Lab hat die GWQ zu Jahresbeginn weitere Weichen gestellt, um diese Potenziale auszuschöpfen. Soweit möglich, sollen neue Lösungsansätze konsequent in die Patient:innenversorgung übertragen werden.

Dr. Christian Kümpel, Leiter GWQ Health Data Lab: „Mit Hilfe moderner interdisziplinärer Analysen von umfassenden realen Versorgungsdaten steigert das Health Data Lab die Transparenz in Bezug auf die Qualität im Gesundheitswesen. Durch die Nutzung von Daten über Sektorengrenzen hinweg gelingt es uns, patientenorientierte Bedarfe zu identifizieren und zielgerichtete, patientenindividuelle Lösungen zu entwickeln. Für die Patient:innen beinhaltet das neben der Chance auf eine bessere Versorgung die Möglichkeit selbst befähigt und informierter an ihrer eigenen Versorgung teilzuhaben.“


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